Wie weg geblasen...

Wirkung der Zistrose

Die Polyphenole der Zistrose (Cistus incanus) wirken nach Dr. med. Heiner Gabele "antikanzerogen, antimikrobiell, bakteriostatisch, fungizid, antioxidativ, thrombozytenaggregationshemmend, gastroprotektiv, leberzellschützend, analgetisch und antiphlogistisch. Die Zistrose, Cistus incanus, enthält mehr antioxidative Polyphenole als Rotwein, den sie um das Vierfache, oder Grüntee, den sie um das Dreifache übertrifft. Wichtige Inhaltstoffe der Zistrose, Cistus incanus, sind die Polyphenole Kaempferol, Quercetin, Apigenin, verschiedene Catechine, Ellagsäure sowie weitere Inhaltsstoffe wie Labdanum, Borneol, Zineol, Eugenol, Diterpene, Triterpene und Ledol."

Laut Miriam Wiegele (siehe unter www.salvator-apo.at/neuheilpflanze.html) zeigt die Untersuchung des LEFO-Instituts dass "schon ein Schnapsglas Cistus- Tee dieselbe antioxidative Wirkung wie eine Tagesdosis Vitamin C hat".

Weiterhin schreibt Dr. med Heiner Gabele: "In den letzten zehn Jahren erlangte die Zistrose, Cistus incanus, vermehrtes wissenschaftliches Interesse. 1999 wurde die Zistrose, Cistus incanus, von der Gesellschaft Herba Historica als polyphenolreichste Pflanze Europas zur Arzneipflanze Europas gekürt."

[…] "Man vermutet, dass physikalische Wechselwirkungen des Zistrosenextraktes, Cistus incanus, mit den viralen Oberflächenantigenen Hämagglutinin und Neuraminidase das Andocken der Viren an den Zellen verhindern. Hier könnte der Zistrosenextrakt, Cistus incanus, eine Konkurrenz werden für die bekannten Antigrippemittel Tamiflu und Relenza."

[…] "Prof. Siegers in Lübeck fand eine deutliche Reduktion der Kadmiumbelastung bei Rauchern über eine vermehrte Metallbindung im Darm mit Zistrosengaben, Cistus incanus. Verschiedene Arbeitsgruppen konnten eine zytostatische Wirkung unter anderem auf Mammakarzinomzellen bei In-vitro-Untersuchungen dokumentieren." 

[…] " In verschiedenen Untersuchungen wurden neben bereits erwähnten antiviralen auch weitere antimikrobielle Eigenschaften der Zistrose, Cistus incanus, gegen verschiedene Pilz-, Protozoen- und Bakterienarten, etwa gegen Candida species, E. coli, Streptokokken, Staphylococcus aureus, Protozoen und Helicobacter pylori, festgestellt. Die Polyphenole der Zistrose, Cistus incanus, haben in vitro und in vivo eine deutliche antiinflammatorische Aktivität. Jüngste Studien zeigten, dass Polyphenole die Signaltransduktionswege günstig beeinflussen, über die proinflammatorische Gene gesteuert werden. So könnten möglicherweise auch Entzündungsvorgänge wie beim rheumatischen Formenkreis günstig beeinflusst werden."

 


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